One Piece Knife - Mountaineer II

  • Hallo zusammen,


    hier mal wieder ein One Piece Knife. Dieses Mal das Mountaineer II. Auf den Nachfolgenden Bildern habe ich auch den "kleinen Bruder", das Mountaineer I, zum Vergleich mit dazugelegt.


    Das größere Mountaineer II hat eine Klingenlänge von 5.5 Zoll. Das Mountaineer I hat eine 4 Zoll Klinge. Die Klingenform der beiden Mountaineer ist sicher eine der Vielseitigsten in der One Piece Knife Range und gleichzeitig auch unter ästhetischen Gesichtspunkten sehr ansprechend.


    Mit dem größeren Mountaineer II ist man zweifellos outdoor für die meisten anfallenden Tätigkeiten gut gerüstet. Zum Choppen/Hacken würde eines der größeren OPK mit 7.5 Zoll Klinge natürlich noch besser taugen, was man aber mit mehr Gewicht und etwas schlechterem Handling "bezahlt". Das Mountaineer I hingegen ist schon sehr filigran, wie man im Größenvergleich mit einem Large Sebenza 21 gut erkennen kann. Zwangsläufig ist natürlich auch der Durchmesser des Hohlgriffs deutlich kleiner und somit weniger aufnahmefähig. Das Mountaineer II ist somit in Sachen Größe und Handling recht nah am Ideal.


    Leider habe ich zum Mountaineer II keine Datenkarte. Man sieht aber an der Nummerierung auf der Klinge, die CRK irgendwann nach den ersten Jahren in den USA eingestellt hat, dass es ein recht frühes Exemplar aus den USA ist. Auch die Beschichtung war damals mehr in Richtung scharz und wandelte sich dann später mehr in Richtung grau. Ich tippe auf ein Baujahr Anfang der 90er.


    Hier noch Bilder.


    Viele Grüße,
    Stefan


    OPK, Mountaineer II, 01


    OPK, Mountaineer II, 02


    OPK, Mountaineer II, 03


    OPK, Mountaineer II, 04


    OPK, Mountaineer II, 05

  • Wie immer sehr schöne Bilder,danke ! :thumbup:


    Ich hab ja auch ein Mountaineer II - ebenfalls eins der numerierten mit der dunklen Beschichtung.
    Die Klingenlänge find ich auch passend; ein guter Allrounder.Beim Mountaineer macht sich da das asymmetrische PE positiv bemerkbar.


    Hacken ist ( aus eigener Erfahrung ) allerdings nicht die beste Idee,wenn man ein One Piece hat; nicht wegen der Klinge,sondern wegen dem Griff.Man kriegt nämlich immer den Prellschlag ab,das ist recht unangenehm...


  • Hacken ist ( aus eigener Erfahrung ) allerdings nicht die beste Idee,wenn man ein One Piece hat; nicht wegen der Klinge,sondern wegen dem Griff.Man kriegt nämlich immer den Prellschlag ab,das ist recht unangenehm...

    Das kann ich mir sehr gut vorstellen, so ohne Griffschalen und mit dem "Klangkörper" in der Hand :)


    Danke für Dein Feedback aus der Praxis.


    Stefan

  • Wiederum phantastische Bilder! :thumbup:


    Hacken mit Ganzstahl: Mit Handschuhen gehts, vor allem bei hinreichend Vorderlast und Klingenlänge, um den Griff etwas lockerer fassen zu können. Auch beim Arbeiten mit dem Schlagholz halten viele den Griff zu fest.

  • Micha: Stimmt,allerdings sind die One Piece-Messer zum hacken insgesamt zu kurz von der Klingenlänge - da punktet ein grosses Ontario/ESEE um Längen besser.
    edit: Das mit dem lockeren fassen geht bei dem runden Griff nicht so gut - da kann´s Dir nämlich passieren,dass die Klinge sich dreht,wenn man im falschen Winkel auf´s Holz trifft.Hab ich schon gehabt... :rolleyes:


    Wobei das eine Disziplin ist,die Herr Reeve bei diesen Messern wahrscheinlich nicht un - be - dingt im Sinn hatte... :D
    Als robustes Allroundmesser ist so ein One Piece wunderbar; auch im Handling. Die Handlage ist auch klasse,wenn man sich im Winter in kühleren Gegenden aufhält (z.B. Schweden oder sowas... :whistling: ),sind Handschuhe ein Muss,wenn man das Messer draussen nutzt.


    Last but not least nochmal: Wenn man heutzutage günstig an eins rankommt - unbedingt kaufen,es lohnt sich !!! :)



    Rolf

    Einmal editiert, zuletzt von rumpeltroll ()

  • Stimme absolut zu. Ging mir allgemein um Ganzstahl, ähnlich aber auch bei anderen Hart-Griffen.
    Kraton ist da schon bequemer :)
    Mein Ganzstahl-Herbertz 727 Survival-Messer hat ja immerhin 10 Zoll Klinge, auch bei Reeve gab es ja auch (heute besonders kostbare) große Modelle.
    Das mit dem geraden Griff stimmt, lockeres Halten ist viel einfacher, wenn hinten so eine Art Knauf ausgebildet wird.

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