Beiträge von northmansquest

    Hallo Zusammen,


    ich dachte mir, da ich viele Messer-Reviewer und sonstige Ausrüstungsmenschen bei Youtube abonniert habe, dass ich auch mal damit anfange, Videos zu erstellen. Meine Technik ist leider sehr einfach und ich taste mich mal so ran. Jetzt erstmal mein Vorstellungsvideo, ich lade gerade noch eins hoch zum Thema Winter-EDC. Danke fürs reinschauen!


    Ich bin offen für Kritik und Anregungen. Sagt mir eure Meinung und was ich verbessern könnte.


    http://www.youtube.com/watch?v=DJ_DnLZcfrg


    Gruß
    Stefan

    Ich war ja auch mal Strider-Hater. Ist ein lustiger Effekt, den so ein Forum hervorrufen kann. Nach kleinem Geschreibe mit Ajax sieht das schon anders aus bei mir.


    Strider ist halt ein Paradestück amerikanischen Marketings. Die Messer sind wohl qualitativ gut( hatte leider noch keines in der Hand), haben gute Materialien und badass Hintergrund.


    Der Effekt, dass Mick wenn er ein Messer macht, es fast am Bandschleifer schon aus der Hand gerissen bekommt, liegt halt an der Fan-Gemeinde. Mit Fan-Gemeinde meine ich aber nicht das blinge hinterherrennen und huldigen. Und das wird sich Strider sicher nicht mit Stahl aus China kaputt machen. Meine Meinung.


    Ich finde Strider cool, wenn ich das Geld übrig hätte würde ich mir auch eines kaufen. Drauf sparen würde ich allerdings nicht. Aber es wird wohl immer ein Lager der Hater und der Fanboys geben. Sonst wäre ich z.B. nie auf Strider gestoßen.


    Gruß
    Stefan

    Ich habe das FH9. Also recht ähnlich.


    Der Stahl ist top. Die Verarbeitung erstklassig. Wird in Japan gefertigt wie alle Fällkniven. Preis ist hoch. Ich hab meines gebraucht gekauft und den UVP von knapp 270€ hätte ich nicht dafür bezahlt.


    Gruß
    Stefan

    Moin


    für ein solches Anwendungsgebiet eignen sich Stähle, die nicht anfällig auf schlagartige Beanspruchung reagieren am meisten. Schau dir an aus welchem Material Äxte seit Jahrhunderten gefertigt werden. Es sind niedriglegierte kohlenstoffstähle. Die von Big Oak erwähnten Stähle sind hervorragend geeignet. Bei solchen zähen Werkstoffen brauchst du dir auch keine Sorgen machen um die Stabilität, da spielt die Geometrie eine ebenso große Rolle. Stichwort "Biegen ohne Brechen".


    Gruß
    Stefan

    Hallo Messerliebhaber,


    ich sammle jetzt schon seit ein paar Jahren Messer. Taschenlampen kamen erst durch diverse Foren hinzu. Ausgefallene Messer und needful things sind hier im Tacticalforum ja an der Tagesordnung, es fällt schwer da zu widerstehen.


    Da habe ich mir heute die Frage gestellt, wie sich ein beispielsweise ein Busse so anfühlen würde, oder wie wohl ein Gespräch mit einem Busse-Besitzer verlaufen würde, wenn ich ihn fragen würde, was ihn an der Marke so reizt.


    Ich möchte das ganze neutral betrachten, Preise spielen nur eine untergeordnete Rolle. Busse sei nur als Beispiel genannt. Ich möchte auch keinen Hersteller bashen sondern einfach nach Emotionen fragen.


    Was macht eure Lieblingsmarke/Lieblingsdesign für euch aus?
    Welche Emotionen stecken dahinter, dass man sich alle erhältlichen Versionen seines Lieblingsmessers besorgt?
    Wie schafft es ein so "einfacher" Gegenstand wie ein Messer, dass es Leute gibt, die für ihn gerne einen gehobenen 3-stelligen Eurobetrag ausgeben?


    oder anders gefragt:


    Welchen Reiz übt die jeweilige Marke auf euch aus?


    Danke schonmal im Vorraus für eure Antworten .


    Gruß
    Stefan

    Ich würde gerne noch die Tenacious Familie ins Rennen bringen.


    http://www.odoo.tv/Spyderco-Tenacious.738.0.html
    Sind von der Verarbeitung her ziemlich gut. Materialwahl ist auch für das Preissegment von +/- 50€ ausgezeichnet. Und ich benutze es sehr gerne, obwohl ich ebenfalls den großen Bruder, das Para-Military 2 besitze. Der 8CR13MOV wird einfach einfach scharf und schlägt sich im Alltag bestens. Angenehm fällt auch das supersolide Lockup auf.


    In der Böker Plus Linie ist auch das ein oder andere Schmankerl zu finden, jedoch kann man auch mal Pech haben. Das gleicht der Super Kundernservice von Böker aber aus. Empfehlung!
    http://www.boker.de/neuheiten-boeker-plus.html


    Nicht zu vergessen sind auch jegliche schneidenden Produkte von Victorinox. Liegen meiner Meinung nach Welten vor den Wenger Messern. Habe alle durchweg gute Materialien, ein sehr feines, fast schon poliertes Stonewash-Finish und ein sehr gutes Preis/Leistungs Verhältnis. Darüber hinaus bietet Victorinox einen lebenslangen, ausgezeichneten Kundenservice. Empefhlung!
    http://www.victorinox.com/ch


    Wer noch Schneidteufel sucht ist mit der Firma Opinel gut bedient. Man muss sich halt mit der archaischen Konstruktion anfreunden, kommt dafür aber selten in einen 2-stelligen Eurobereich.
    http://www.hkgt.de/shop/messer/opinel/


    Viel Messer fürs Geld bietet auch Mora. Billig wirken die Griffe nicht, auch wenn man das öfter mal liest. Perfekte Messer fürs Angeln, da ein Verlust auch keine Tränen entlockt.
    http://www.hkgt.de/shop/messer/mora-of-sweden/index.html


    Mit jedem Messer das ich eben vorgeschlagen habe besitze ich Erfahrun/ sie befinden sich noch in meinem Besitz trotz(oder gerade wegen) das ich auch viele hochwertigere Messer habe.


    Gruß
    Stefan

    Bin jetzt seit neuestem Benchmade Besitzer. Hatte das 556 Mini -Griptilian in Blue seit ein paar Jahren auf dem Schirm. Hinzu kommt, dass meine Freundin ein Top in derselben Farbe wie die Griffschalen hat, und immer wenn ich das Top sehe, ich an das 556 denken musste.


    Next Step: 915 in Orange.


    Gruß
    Stefan

    Zu Satz eins: Man siehe und staune, Praktiker sind keine Analphabeten!

    Wer hat das denn behauptet?

    Zitat

    Satz zwei: Wäre dem so, über die Hälfte der Bevölkerung würde
    immernoch in der 2. Klasse Grundschule hängen und ja, es gibt Menschen
    die nicht
    Titelgeil sind.

    Du wirst nicht glauben wie oft mir diese Aussage schon in Foren über den Weg gelaufen ist. Das hat mit 2.Klasse gar nichts zu tun. Das ist ein ganz anderer Effekt den so ein Forum( welches auch immer) auslösen kann.


    Und sorry, aber dein Titelgeilheit-Argument bestätigt erstens meine These, und zweitens ist es nicht sehr weitsichtig.


    Zitat

    Satz drei: Du erklärst eine Autobahn zur Einbahnstrasse! Zu unser
    aller Glück bleibt es dennoch eine Autobahn und wir können uns noch über
    viele
    Konstruktionen freuen, welche lebhaft diskutiert werden dürfen!!

    Ich glaube, du hast meinen Text nicht richtig verstanden.


    Du willst mir hier ein bisschen eine herablassende Art allen nicht-Akademikern gegenüber unterstellen, die ich nicht an den Tag lege. Wenn ich sehe, was hier an Handwerk im Forum unterwegs ist, was da für Arbeit geleistet wird und das zum Teil mit noch nichtmal technischem Hintergrund, dafür habe ich größten Respekt. Ich schaue mir solche Arbeiten an und muss lange überlegen um nur ansatzweise eine Lösung zufinden, die der vorgestellten gerecht wird. Sowas lernt man auch in keinem Studium. Da muss man auch Talent für haben.


    So hat halt jeder seine Stärken. Der eine löst die Probleme mit Integralrechnung, der andere mit Erfahrung. Bis halt eines nicht mehr ausreicht um das Problem zu lösen.


    Und nun BTT: Ich habe Jesper Voxnaes mal zu den Gründen seiner aussenliegenden Fräsung gefragt. Er sagte es sei hauptsächlich um die Design Linie nicht zu zerstören und um verkanten zu vermeiden.


    Gruß
    Stefan

    Ich finde Roberts Beitrag ziemlich interessant. Wenn man mal den Schreibstil überliest und sich den Inhalt anschaut, kommen da doch wenigstens Gründe für eine Problemlösung zu Tage.


    Ich finde es interessant was hier für Probleme generiert werden.
    Es kommen Probleme auf, die ich für mich als Luxusprobleme bezeichnen möchte.
    Da fehlt für mich die Praxisnähe.
    ...
    Aber ich entdecke hier eine Anspruchshaltung die ich nicht mehr nachvollziehen kann.

    Ich glaube das ist hier der falsche Thread für dich. Stefan Roth hat mal mit seiner Sebenza Aussage aufn Putz gehauen, davon sind wir aber weg und versuchen die Fragestellung naturwissenschaftlich zu klären. Das hat wenig mit Anspruchshaltung zu tun.


    Aber es ist immer dasselbe. Die Theorie ist der Feind des Praktikers. Wenn dann noch eine Formel gebracht wird, kommt häufig der Satz:"ich will ja keinen Dr. in blabla machen". Zum Glück ist die Praxis nicht (immer) der Feind des Theoretikers.


    Anonsten gilt immernoch:


    http://weknowmemes.com/wp-cont…about-science-is-that.jpg


    Gruß
    Stefan

    Ich habe die Fiskars 700 ( heutige X7). Die Blattgeometrie ist eher als Universal zu bezeichnen, wo hingegen die Gränsfors Äxte eine auf trennende Schnitte ausgelegte Geometrie haben. Mit meiner Fiskars kommt man schon recht weit. Oberschenkeldicke Stämme sind in wenigen Minuten durchtrennt. Spalten geht auch ganz gut. Ich hole mir trotzdem bald eine Gränsfors, weil das eben das Non-PLus-Ultra ist und kein Plastik.


    Gruß
    Stefan

    So, ich habe mich mal schnell hingesetzt und eine Skizze erstellt. Diese erhebt natürlich nicht den Anspruch einer technischen Zeichnung, sollte aber die Kräfte anschaulich darstellen. Hinweise auf grobe Schnitzer sind erwünscht.


    Falls ich mich irren sollte, bitte ich um Verzeihung.


    Hier zu Beginn die Kraftübertragung auf die Lockbar:


    2013-05-25_21-00-01_634.jpg


    Dann die Anschauung mit innenliegender Ausfräsung:


    2013-05-25_21-00-31_634.jpg


    Und die Anschauung mit außenliegender Ausfräsung:


    2013-05-25_21-00-17_575.jpg


    Winkel in übertriebener Darstellung. Anzumerken sei noch, wenn F(biegung) die durch die Biegung der Lockbar entstehende horizontale Kraft nicht groß genug, oder die Geometrie an der Klingenwurzel zu steil ist, dann wird der Lock aufgehen ohne Knickung am kritischen Querschnitt.


    Mit rot habe ich die Kräfte eingezeichnet, die auf die Bauteile durch den "Spinewhack" wirken. Lila sind die Gegenkräfte, die das Material aufbringt. Gemäß der 3 Newton'schen Axiome:


    1. Ein Körper verharrt immer im Zustand der Ruhe, sofern er nicht von einer einwirkenden Kraftzur Änderung seines Zustandes gezwungen wird.


    2. Ein Körper bewegt sich immer in die Richtung, in die die auf ihn einwirkende Kraft wirkt.


    3. Actio = Reactio oder die Summe aller Kräfte ist 0.


    Eine Aussage, ob nun die ein oder andere Methode stärker ist kann ich damit zwar nicht bringen, das wäre etwas zu aufwendig auf Papier. Subjektiv denke ich immer noch, dass die Innenliegende Ausfräsung die stärkere ist.


    Gruß
    Stefan