Beiträge von Vincent
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Sehr cool! Derartige Sachen sieht man wirklich nur sehr, sehr selten.
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Wirklich beide sehr schick. Das Integral hatte ich letztes Jahr in Sindelfingen in der Hand.
Stellst du dieses Jahr wieder dort aus?
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Was heißt gebastelt? Komplett selbst genäht? Sieht absolut profimäßig aus. Plus Super-Idee!
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Versuch mal nen kleineren Winkel. Zur Nahtrichtung 30° oder so. Bei dir sind es eher 60°.
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Klingspor, Matador, Indasa. Jeweils das Naßschleifpapier mit Siliziumcarbid. Sind alle sehr gut.
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Die Kristalle werden von Wasser zerstört, daher kann man sie normalerweise nicht in Mitteln auf Wasserbasis verwenden. Ich würde einfach mal probieren. Eine absolut glatte Oberfläche bekomme ich nur hin, wenn die Oberfläche so bleibt, wie sie gegossen wurde. Ansonsten sorgen die Glow-Partikel beim Anschleifen für eine etwas rauhe Oberfläche, die nach dem Polieren noch bescheidener aussieht. Ich stelle es mir ziemlich aufwendig vor, ein Klingenloch so zu verschließen, daß es perfekt wird. Also gut leuchtend, Oberfläche beidseitig glatt. Es dürfe auch schwierig werden, an der Oberfläche nachzuschleifen / -polieren, ohne die Klinge mit anzugreifen. Vielleicht von der einen Seite einen Stöpsel halb in das Loch einschieben, dann die offene Seite gießen, so daß eine glatte, bündige Fläche entsteht (schwierig). Dann den Stöpsel raus und die andere Seite gießen. Wird sicher eine Fummelei...
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Von den Shops her ist glowinc wohl einer der besten. Der Glowpowder V10 ist brutal hell. Allerdings ist das Pulver etwas grobkörniger als bei anderen Anbietern. Ich habe auch schon bei glonation (.com) und UV-Elements (.de) bestellt, die sind etwas feiner, leuchten aber auch ausreichend hell und lange (exponentiell abnehmend).
Das Pulver (einzelne Kristalle glaube ich) ist sehr dicht, d.h. gerade die großen Partikel von glowinc sinken in manchem Epoxid einfach nach unten! Das feinere Pulver konnte ich in Epoxidharz C von r-g.de richtig gut einrühren, d.h. es bleibt gleichmäßig verteilt bis zur Aushärtung. Das V10 von Glowinc geht nur mit wirklich hochviskosem Harz gut. Also Metallkleber E von r-g oder was vergleichbares. In dickflüssigerem Harz halten sich aber auch Luftblasen verdammt hartnäckig.
@Nohair: Das Gießharz kristallklar (zumindest das von r-g) war bei mir fast so flüssig wie Wasser, ich vermute, das Pulver setzt sich darin einfach unten ab und ist nicht gleichmäßig verteilt.
Gleichmäßige Verteilung im Harz ist besser, weil so auch tiefere Schichten mit Licht aufgeladen werden und nicht nur die Deckschicht einer kompakten Pulverschicht und das darunterliegende Pulver ungenutzt rumliegt. Das Pulver lädt sich durch UV-Licht auf, also wäre ein glasklares Harz ohne UV-Blocker vermutlich am besten, aber die Unterschiede sind in der Praxis wohl minimal. Der Epoxidkleber, den ich oft verwende, ist auch eher gelblich und das Zeug lädt sich trotzdem gut auf und leuchtet lange nach.
Die Menge von 10 g reicht sicher für einige Löcher, ich halte allerdings 50% Pulveranteil für etwas zu viel. Ich würde mich langsam von unten her an ein gutes Mischungsverhältnis rantasten bei nem Harz, das nicht so schnell aushärtet und beim Anrühren ab und zu testen, ob die Leuchtkraft schon ausreicht für den angestrebten Verwendungszweck.
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Den Griff würde ich verändern. Wenn du nicht grad Handschuhgröße 16 hast, ist er vermutlich ein ganzes Stück zu lang. Nach hinten hin würde ich ihn etwas verdicken (nach Unten) oder ne Nase unten rumziehen, sonst flutscht er beim Hacken sicher leicht aus der Hand.
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Sandpapier und Wasser. Je nach Oberfläche vor dem Härten die Körnung wählen. Ich mach vor dem Härten immer P400 und nach dem Härten dann auch mit P400 weiter quer dazu. Dann weiter rauf mit der Körnung bis zum gewünschten Ergebnis. Befeuchten hält das Papier offen!
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Mal aufsägen. Das Ding reicht locker für 50 Messergriffe.
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Wieder was gelernt. Mir war gar nicht bewußt, das dieser Griffabschluß eine Geschichte hat.
Ich hab den schon oft so gemacht, einfach weil er praktisch ist und nicht so schwächlich wie das Hinterteil einer Hyäne aussieht.
Beim PUK fallen mir aber gleich 2 Unterschiede ins Auge. Murat hat am Abschluß einen Knick drin und ich dafür am Griffteil oben und unten. Die beiden Knicke sind mir sehr wichtig.Allerdings haben beide Messer Backen und Schrauben und "overall" eine sehr ähnliche Griffgestaltung. Kann schon verstehen, daß man sich an Murat erinnert fühlt, auch wenn ich selbstverständlich nicht versucht habe, irgendwas zu kopieren, sondern ein eigenes, älteres Design leicht zu verändern und weiterzuentwickeln.
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Vermutlich wegen der Nase. Allerdings gab es schon vor über 10 Jahren "Nasenmesser" von mir.
Oder hast du ein konkretes Modell vor Augen?
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Scheide gibts schon. Pancake aus Kydex. Sehr führig, das ganze.
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Danke für die Kommentare. Freut mich immer, wenn eigene Kreationen noch anderen gefallen...
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Sehr schick. Gefällt mir von allen Messern, die du so im Rekordtempo produzierst, am besten.
Die anderen sind auch geil, aber wenn ich mir eins aussuchen dürfte, würde ich das hier nehmen. -
Die Idee zu den GID-Punkten war, daß man im dunklen sofort sieht, wo das Messer liegt, ob es in der Scheide steckt oder nicht, und wir herum es liegt. Für meine Zwecke nur Spinnerei, aber ich wollte es mal machen.
Den Stahl hab ich gewählt, weil ich noch einige Stücke davon rumliegen hatte. Zudem ist er für diese Größe ganz gut geeignet, denke ich.
Ein zweites ohne Nase bauen... ich hatte von dem hier schon die Schnauze voll. Muß jetzt erstmal ein paar kleinere, normale Sachen machen. Das nächste große Messer kommt aber bestimmt.
Schmackes hat die Klinge immer noch. Die Nase wog garantiert unter 40 Gramm, d.h. der Unterschied ist marginal.
Der Griff ist von der Optik her hart an der Grenze. Mit der kantigen Fase fand ich ihn deutlich überladen. So geht es nach meinem Geschmack gerade so. Glowpunkte auf die Schrauben ginge sicher und einheitliche Riffelungen auch. Beim nächsten verschraubten dann...
Ich muß mich immer bremsen, daß ich nicht alle "guten" Ideen versuche in einen Griff zu packen, eben weil es dann schnell überladen aussieht. -
Ich hab mal wieder was gebastelt.
Alles hat gefuchst, an dem Ding. Schraublöcher, Senkungen im Griffmaterial, Riffelung, usw.
War echt zum Ausflippen.
1.2552, 340 mm Gesamtlänge, 6 mm Klingenstärke, 210 mm Klingenlänge, 130 mm Grifflänge. Micarta und G10 für den Griff, geschraubt und verklebt.
Den Griff hab ich mit Leuchtpunkten versehen zur leichtern Ortung.So sah es dann aus, als es "fertig" war.
Und so der Griff. Ich wollte mal was anderes ausprobieren...
Fand es dann aber zu überladen und irgendwie auch unergonomisch...
Und kurz darauf fand ich auch die "Nase" total fehl am Platz, also abschleifen. War ein Spaß bei gehärteter Klinge und fertigem P800 finish.
So sieht es jetzt aus.Und weil es mich bei der Herstellung sooo geärgert hat, wurde es kurzerhand zum User erklärt.
Mal schauen, wann ich es das erste Mal rannehmen kann...
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Schön. Konsequent designt und umgesetzt.
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Sieht sehr schick aus.
Bei nachleuchtendem Griffmaterial wird der Dreck, der sich in Poren im Material absetzt leider überdeutlich. Die Erfahrung mußte ich auch schon machen.
Inzwischen schleife ich sowas nur noch einfach immer feiner werdend bis zur gewünschten Oberfläche.
Kann sehr mühsam werden...