Beiträge von dcjs

    Hmmm was ich nach langer Recherche nun gelesen hab wird es wohl auf einen Gore BW Nässeschutz rauslaufen.

    Die Hose ist OK, aber die Jacke würde ich mir sparen. Ist geschnitten wie ein Sack, keine gute Bewegungsfreiheit in den Ärmeln, Kapuze schlecht geschnitten, und vor allem zieht das Wasser innen in den Ärmeln hoch.


    Ich habe beide Teile, Jacke und Hose, und die Jacke nach einem Testlauf in üblem Regen nie wieder benutzt.

    Vielleicht starte ich mal eine Umfrage, wer schon mal ein Messer abgebrochen hat und wie dick das war. Wenn man das nämlich mal wirklich vorsätzlich versucht, merkt man erst, zu was für absuden Extremen dieses Argument mit der "Robustheit" inzwischen führt. ;)


    Ganz nebenbei ist die reine Klingenstärke (ohne Angabe von Breite, Schliff, Spitzengeometrie etc.) auch wenig Aussagekräftig für die praktische "Robustheit", u.a. da ein Totalbruch in der Klingenmitte seltener vorkommen dürfte als ein Bruch der Spitze oder Ausbruch an der Schneide. Aber die Klingenstärke macht sich halt gut als Zahlenangabe und es gibt ein furchtbar taktisches Gefühl, wenn sie möglichst hoch ist. :rolleyes:

    Vielleicht starte ich mal eine Umfrage, wer schon mal ein Messer abgebrochen hat und wie dick das war. Wenn man das nämlich mal wirklich vorsätzlich versucht, merkt man erst, zu was für absuden Extremen dieses Argument mit der "Robustheit" inzwischen führt. ;)


    Ganz nebenbei ist die reine Klingenstärke (ohne Angabe von Breite, Schliff, Spitzengeometrie etc.) auch wenig Aussagekräftig für die praktische "Robustheit", u.a. da ein Totalbruch in der Klingenmitte seltener vorkommen dürfte als ein Bruch der Spitze oder Ausbruch an der Schneide. Aber die Klingenstärke macht sich halt gut als Zahlenangabe und es gibt ein furchtbar taktisches Gefühl, wenn sie möglichst hoch ist. :rolleyes:

    PaTa, ich hatte leztens auch so ein Izula. Mich wundert der immense Erfolg dieser Messer. Wie Du schon schriebst, breite Phase mit Bremsbeschichtung. Das haben alle Esee Messer anheim. Die Dinger schneiden wirklich schlecht. der Stahl idt auch weit in der unteren Liga was Schnitthaltigkeit angeht. In jedem Review lobt jeder aber die guten Eigenschaften dieser Messer. Haben solche Reviewer denn nie ein Messer besessen, welches schneidet? Fraglich ist somit auch die Eignung der Reviewer zum Rewiever, mangels Erfahrung und Vergleichsmasstaebe? !

    Auch wenn's OT ist, aber Du sprichst mir da aus der Seele. Meine etwas ernüchternde Vermutung ist, dass die meisten Messer schlichtweg weder für ihren eigentlichen Verwendungszweck optimiert sind noch von der Mehrzahl der Käufer wirklich dafür benutzt werden. Und verkauft wird halt, was man dem Kunden am besten verkaufen kann, also "unzerstörbare" Klingen mit gelinde gesagt nicht grade schneidfreudiger Geometrie. Die "Bremsbeschichtung" ist dann nur noch das i-Tüpfelchen, kein Mensch würde bei einer industriellen Anwendung auf die absurde Idee kommen, bei einem Schneidwerkzeug eine Beschichtung zu verwenden, die den Reibwert erhöht. Aber so eine dicke Lackschicht ist halt günstiger aufzubringen als z.B. eine PVD-Beschichtung, und sie versteckt gnädigerweise auch noch die darunter liegenden Bearbeitungsspuren.


    Aber zum Glück gibt's ja Custom-Macher, die wissen, was die eigentlichen Kernkompetenzen eines Messers sind und die es sich auch "leisten" könne, sich darauf zu konzentrieren. :thumbup:

    Jürgen Schanz hat sowas ! hab ich heute bestellt !

    Wo hat Jürgen Schanz denn sowas? Falls Du das in "goldbraun" meinst, das dunkelt nach einiger Zeit heftig nach (tief rot-braun) und hat mit dem gewünschten Farbton so ziemlich gar nichts mehr zu tun.


    Ich suche übrigens auch noch. ;)

    Hört sich für mich an wie: Bin hier zwar in einem Landrover Thread, aber mein Van packt auch einen Waldweg und hat ne viel größere Zuladung... Wer hier nen Thread startet und über den Geländewagen schreibt soll akzeptieren, dass ein Van das auch kann, sonst macht er was falsch?

    Nein, das hört sich hier an, als ob jemand in einem Landrover-Thread schreibt "Guckt mal dieses Foto von einem geschotterten Feldweg, den bin ich letztens mit dem Landrover langgefahren, mit einem Van wäre ich da keinen Meter weit gekommen!". Klar kann man sowas einfach stehen lassen, muss man aber nicht.


    Im übrigen habe ich eindeutig geschrieben, dass ein Beil allein für mich nicht das Allheilmittel ist, sondern dass sich die Vorteile zugunsten des Beiles verschieben, je mehr stärkeres Holz verarbeitet wird. Deswegen sehe ich mich auch nicht in der Pflicht, zu belegen, dass ein Beil alleine pauschal besser wäre als ein Messer, oder dass es sich unter allen Umständen lohnt, eins mitzuschleppen.


    Ich hab einfach ein Problem damit, wenn hier Sachen postuliert werden, und wenn jemand kritische Fragen stellt, wird rumgepampt. Mag sein, dass Tony sehr gute Gründe für das hat, was er tut, aber entweder kann oder will er die hier nicht wirklich geschickt kommunizieren. Ich kenne das ja, wenn man von "seinem" Ausrüstungsgegenstand voll und ganz überzeugt ist, ich hab auch seit 6 Jahren "mein" Messer und seitdem für kein Geld etwas für mich besseres gefunden. Mir ist aber klar, dass ich jemand anderem die Vorteile erklären müsste und nicht einfach sagen könnte "ist halt so, friss oder stirb". Und egal wie sicher man sich ist, dass man die besseren Argumente hat, andere Anwender können immer andere Vorlieben haben und brauchen vielleicht die Features, die einem selbst sehr wichtig sind, gar nicht.


    Auf die eigentlich bei diesem Thema angebrachte Stahl-Diskussion (Vorteile von nicht rostträgem Stahl, der sich bei gleicher Schneidkantenstabilität feiner ausschleifen lässt und daher das Messer leistungsfähiger macht), habe ich schon gar keinen Bock mehr, da ich weiss, wie das ausgehen würde.

    @ dcjs,


    das Stämmchen welche ich bearbeitete war ca. 2, 5 m lang. Dann gehen mit jedem Hiebchen Schwingungen durch das Teil. Obwohl ich immer zum Boden hin arbeitete u. dieser fest war, hätte jeder weniger sensibele Beilhieb das empfindliche Holz zerbrochen. Sorry ich habe kein "Schnitzbeil" und kenne pers. auch Niemanden der so etwas mitführt. Ich bleibe bei meinem Allrounder, damit läßt sich begreiflicherweise weit mehr anstellen als mit einem Beil und ich hab´ mit meinen 280 Gramm deutlich weniger zu schleppen

    Tony,


    langsam kriege ich den Eindruck, dass Du völlig andere Vorstellungen davon hast, wie so eine Arbeit mit einem Beil vor sich geht. Ich mache das auch gerne nochmal mit einem 2-3m langen Stämmchen, überhaupt kein Problem. Nochmal, selbst ich kann damit relativ einfach die Dicke auf +/- 1mm einhalten und 2cm Holz zerbrechen sicher nicht durch einen "weniger sensiblen Hieb", und ich betrachte mich nicht unbedingt als Künstler am Gerät. Ginge übrigens auch mit dem 10cm-Fixed recht problemlos, wenn man es geschickt anstellt (z.B. Stämmchen an einen Baum binden, Messerspitze in ein Stück Holz treiben, so dass man einen zweiten Griff als Ziehmesser hat). Was das "Schnitzbeil" angeht, das oben abgebildete ist erkennbar keins, das ist ein altes Gränsfors "Wildmarksbeil", das damals noch geformt war wie eine schlichte Forstaxt im Kleinformat (37cm lang, falls das auf dem Bild nicht rüberkommt). Trotzdem kann man damit auch filigrane Arbeiten sehr kontrolliert ausführen.


    Ich habe überhaupt nichts dagegen, wenn Du als Allrounder ein mittelgroßes Messer bevorzugst, wenn ich wirklich nur ein Schneidwerkzeug mitnehmen dürfte, würde ich wahrscheinlich auch bei sowas grob in der Art des M95 rauskommen. Das Gewicht eines Beils (das eh noch um ein kleines Messer ergänzt würde) lässt sich sicher nur rechtfertigen, wenn man recht viel Holz bearbeiten will/muss. Das kann sich aber je nach Umgebung lohnen. In Amerika waren kleine Beile übrigens mal so beliebt, dass sie als "trade axe" als Währung gehandelt wurden, weil einfach jeder so eins gebrauchen konnte. Und die Leute haben auch nicht nur an einem Ort auf ihrem Hintern gesessen und Pfeife geraucht, nehme ich an.


    Die Aussage von wegen "damit geht gar nichts" ist einfach unsachlich und macht andere Aussagen, die ich vielleicht nicht so gut beurteilen kann, nicht unbedingt vertrauenerweckender. Ich habe mir angewöhnt, auch mutmaßliche Autoritäten nach der Überzeugungskraft ihrer Argumente zu beurteilen und nicht einfach irgendwelche Postulate zu akzeptieren. Es gibt auch immer wieder Leute, bei denen "jahrzehntelange Erfahrung" nur bedeutet, dass sie eine Sache schon seit Jahrzehnten nicht optimal machen und dabei die Grenzen ihres Tuns als die naturgegeben ansehen. Also, entweder ein klein bisschen weniger dogmatisch, oder aber die Meinungen etwas überzeugender erklären fände ich hilfreich für die Diskussion.



    Gruß


    David

    Zunächst mal vorweg, damit das nicht so rüberkommt, als würde ich hier nur Meckern: Ich finde den Thread sehr interessant und habe zum Beispiel dadurch angeregt das mit dem batoning nochmal eingehender ausprobiert und war überrascht, was damit doch auch mit einem eher kleinen Messer (gut 10cm Klinge) geht. Man braucht halt immer erst ein geeignetes Schlagholz, aber dann werden doch die Möglichkeiten des Messers erheblich erweitert.

    ich baue einen Trommelrahmen aus schnellwachsendem also relativ biegbarem Holz aus feuchtem Boden. Das Stämmchen wird zu einer 2 cm dicken Latte beidseitig reduziert und ist dann zur Weiterverarbeitung für die Kreisschablon geeignet.


    ...


    Mit einem Beil geht da garnichts, das wäre genauso riskant wie mit einer Machete und ein Folder würde zur "never ending Story" führen.

    Jetzt aber zu einem Punkt, dem ich überhaupt nicht beipflichten kann, nämlich obigem Zitat. Ich hab den Eindruck, dass Du eine tief sitzende Abneigung gegen Beile hast, anders kann ich mir das nicht erklären. ;) Grade für so eine Arbeit ist doch ein Beil gradezu prädestiniert. Selbst wenn ich mitten in der Werkstatt stehen würde, wäre ein Beil dafür zumindest meine zweite Wahl (nach dem Schraubstock und Ziehmesser, je nach Holz sogar die erste, weil man mit dem Beil leichter Schräg zur Faser schneiden kann und damit eine sauberere Oberfläche erreicht).
    Mit dem Beil lässt sich sowohl sehr schnell eine Menge an Material abnehmen als auch die Oberfläche sehr sauber bearbeiten. Natürlich muss man das Beil dabei teilweise sehr kurz greifen und man "schneidet" eher als dass man hackt. Nicht umsonst gibt es Schnitz- und Tischlerbeile für genau solche Arbeiten, und letztlich ist das ganze nichts anderes als das Behauen eines Baumstamms zum Blockhausbau, nur in klein.


    Damit ich jetzt nicht rumgetheoretisiere unterstellt kriege, hab ich mir grade mal das Beilchen in die Hose gesteckt, bin in den Wald und habe ein Reststück frische Esche bearbeitet. Wegen der geringen Dicke des Stämmchens bin ich statt bei 2cm bei 1.3-1.5cm Dicke gelandet. Das ganze hat, inkulsive "rein in den Wald" und "raus aus dem Wald" keine 20 min gedauert. Und Spaß gemacht hat's auch, ich sollte mal was größeres machen. ;)



    Da man hier ja ganz ohne Kompetenzhinweis nicht mitmachen darf ( ;) ), zunächst mal ein Bild. Das Beil ist ca. 20 Jahre alt, das Messer knapp 10, am Zustand sollte man erkennen können, dass beide nicht nur in der Schublade gelegen haben.



    Beide sind ziemlich genau gleich lang und gleich schwer, von den "Kosten" des Dabeihabens her also identisch. Ich habe trotzdem arge Probleme, mich grundsätzlich für eins zu entscheiden. Das Messer ist geeigneter bei Arbeiten mit dünneren Ästen/Zweigen, je dicker das Holz wird, desto mehr geht das Beil in Führung. Bei der Eignung als Waffe sehe ich das Messer aus verschiedenen Gründen klar im Vorteil, aber auch das mag individuell unterschiedlich sein.


    Da ich jedoch sowieso nicht nur mit einem Werkzeug dieser Größenordnung allein losziehen würde, sondern das ~10cm-Messer eh zusätzlich dabei ist (sowohl aus Prakikabilitäts- als auch aus Redundanzgründen, von so etwas wichtigen wie einem Schneidwerkzeug solte man nicht nurn ein Exemplar haben), wird das Beil wieder attraktiver. Insgesamt für mich also praktisch "Gleichstand" bzw. es kommt auf den voraussichtlichen Verwendungsschwerpunkt an.

    Wenn Mancher sich darüber im Klaren wäre, dass die üblichen Klingenprofile der Beile weniger für trennende Hiebe an Stangen – oder Strauchholz geeignet sind als große Messer, so würden nicht so Viele das Beil, mit seinem ganzen Gewicht, für den Rucksack auswählen. Wenn man eine Messerklinge mit dem Schlagholz in einen Stamm treibt so dringt das Messer, bei gleicher Hiebenergie, wesentlich tiefer ein als die üblicherweise, keilförmige Beilklinge.

    Wie gesagt, je nach Gewichtung des Einsatzes kann ein größeres Messer durchaus im Vorteil sein, aber die Argumentation klingt nicht nur einseitig, sondern im Kern faul. Wenn ich ein sinnvoll ausgelegtes Messer mit einem suboptimal ausgelegten Beil bei einer Arbeit vergleiche, bei der ein Beil eh nicht in seinem Kerngeschäft ist, dann ist das Ergebnis klar. Dazu noch die Sache mit dem Schlagholz - klar geht das, aber das wiederholte Ansetzen des Messers mit anschließendem Schlagholz-Schlagen bei einem stehenden Stamm ist mit dem geschmeidigen Einsatz eines Beils nicht wirklich vergleichbar.


    Deswegen stört mich auch der etwas dogmatische Unterton des Beitrags, denn wenn ich die zu erledigenden Aufgaben, das "erlaubte" Gewicht und die sonstigen Begleitumstände (habe ich ein zweites/kleineres Messer, Schusswaffe etc.) entsprechend festlege, dann kommt natürlich eher ein bestimmter Kompromiss dabei raus. Bei so einem vorsorglich per Definition abgesteckten Einsatzrahmen wird der Raum für Diskussionen aber relativ eng.

    Sind meist übele Verletzungen dabei aber noch nie weil einer mit nem Messer ohne Scheide rumgelaufen ist :D :tellem:

    Das könnt einen der zwei folgenden Gründe haben:


    a) es ist total ungefährlich, ein feststehendes Messer ohne Scheide in den Gürtel zu stecken, deswegen verletzt sich da nie jemand bei
    b) es ist so dämlich, sich ein feststehendes Messer ohne Scheide in den Gürtel zu stecken, dass das von vornherein keiner macht


    :hmmm:

    Das eigentlich traurige ist, dass die wenigsten Leute wissen, was ein gutes Messer zu leisten im Stande ist, wenn man es mit Verstand gebraucht. Daher muss die Klinge erstens natürlich "rostfrei" sein und zweitens die Geometrie eines Brecheisens haben, und das nennt man dann "robust". Auf der Strecke bleibt dabei die eigentliche Funktion als Messer, da das Resultat der Herstellerbemühungen um die geforderte "Robustheit" ein Gerät ist, das doppelt so viel wiegt und kostet und halb so viel leistet wie es könnte. Ok, übertrieben, aber nur wenig. :rolleyes:

    dcjs: könntest du deine 360° flasche mal ohne verschluss wiegen ? ?( .

    Ich hab leider nur so ne alte Fischwaage bis 20kg im Haus, die wird uns da nicht weiterbringen. ;)


    Hier hat wohl jemand nachgewogen und kommt auf 133g für die 0.75L und 158g für die 1L-Version, plus je 27g für den Verschluss. Die Teile sind schon sehr leicht.

    Noch ein paar Worte zum Fortgang meiner Flaschensuche.


    Zunächst mal, der Amazon-Bestellung (über Camp-Z) lag gleich ein Rücksende-Label bei, so dass die Rücksendung der Guyot-Nalgene komplett problemfrei war. Einfach Paket wieder zu, Aufkleber drauf, und ab zur Post. Das Geld ist zwar noch nicht zurückerstattet, aber ich erwarte da keine Probleme. Wer also sein Glück versuchen will, kann dies tun, ohne auch nur auf den Rücksendekosten sitzen zu bleiben. Vielleicht erwischt man ja ein fehlerfreies Exemplar. ;) Ich bin von der Stahl-Nalgene allerdings "geheilt", ich sehe auch nicht ganz ein, was mir das erhebliche Mehrgewicht in diesem Fall bringen soll.


    Ich habe mir jetzt erst mal aus dem sympathischeren der örtlichen Outdoor-Läden so eine Flasche in 0.75L besorgt (gibts auch als 1L-Variante) und bin davon ziemlich angetan. Die Verarbeitung ist im Vergleich zu der Nalgene eine Offenbarung. Das Material ist erheblich dünner und die Flasche damit sehr leicht (die 1L-Variante hat wohl ~180g und wiegt damit das gleiche wie eine Kunststoff-Nalgene), was ich aber nicht als problematisch ansehe. Wasser erwärmen/kochen geht damit genauso gut, und so lange man die Flasche nicht leer ins Feuer oder auf den Kocher stellt (was man eh tunlichst unterlassen sollte), ist die Materialstärke sowieso egal.


    Die Bauart ist eindeutig stark von der Klean Kanteen "inspiriert", irgendwo im Netz habe ich gelesen, dass sogar die KK-Verschlüsse passen. Würde mich nicht wundern, wenn die beide vom gleichen chinesischen Band fallen. ;)

    Wenn das Porto nicht so hoch wäre würde ich gern mal das Set von Dave C. testen..

    So weit ich das erkennen kann, ist das eine gelabelte Klean Kanteen wide-mouth. Er behauptet zwar in seinem "Test-Video", das Material wäre etwas stärker als bei den KK-Flaschen, aber bis mir jemand das Gegenteil glaubhaft macht, gehe ich mal davon aus, dass er die Flasche in der 1L-Größe (die gibt es ja sonst von Klean Kanteen nicht) von KK fertigen lässt. Was ja absolut nicht verwerflich ist, nur kann man sich dann das Porto aus den USA sparen, wenn man nicht grade exakt die 1L-Flasche haben muss. ;)


    Ich denke jetzt auch verstärkt über eine Klean Kanteen wide-mouth nach. Kann jemand was dazu sagen, wie gut der Deckel auf der Flasche sitzt? In Videos sah es mir aus, als ob sich der Deckel sehr leicht lösen lässt (also nur eine kleine Drehung, bis er ab ist), und die Gewindegänge sehen nicht besonders tief aus (Gefahr, den Deckel zu überdrehen). Wie sehen die Erfahrungswerte dazu aus? Könnte jemand mal Fotos vom Gewinde/Halsbereich der wide-mouth-Ausführung machen?



    Offenbar besteht das Deckelgewinde zusammen mit dem "Kragen" aus einem Teil, das über den Flaschenhals geschoben und dann von innen verschweisst wird. Diese Schweissnaht wird dann, offenbar pi mal Auge, verschliffen. Ist die Schweissnaht nicht tief genug ausgeführt oder hat irgendwelche Fehler, werden dabei Poren angeschliffen (schwarze Stellen), und es suppt unter dem "Kragen" raus. Sehr schön zu sehen auch die wirklich räudige Oberfläche im Innern des Flaschenhalses, die ganze Flasche sieht von innen so aus. Keine wirklich guten Voraussetzungen für hygienische Oberflächen.


    Allein dieser Spalt unter dem "Kragen" ist schon ärgerlich, weil das immer eine Ritze bleibt, die sich nie wirklich sauber kriegen lässt.


    Es nutzt halt nichts, wenn die Materialstärke den Eindruck erweckt, das teil wäre "unzerstörbar", die Konstruktion an sich muss auch stimmen.

    Hab heute meine Edelstahl-Nalgene bekommen, und am Montag geht sie wieder zurück.


    Sehr rauhes Finish im Innern, und die Schweissnaht am Hals ist an drei separaten Stellen undicht. So wie die Flasche offenbar zusammengesetzt ist, ist es Glücksache, ob die Schweissnähte sauber ausgeführt sind und ob sie dann zu tief abgeschliffen werden, so dass Undichtigkeiten entstehen. Ich weiss nicht ob die Flaschen früher besser verarbeitet waren und jetzt nach der langen Nicht-Verfügbarkeit von einem anderen (sprich: günstigeren) Hersteller gefertigt werden, aber nach dem, was ich gesehen habe, denke ich nicht, dass ich mich zu einem Umtausch entscheiden werde, um es nochmal mit einem anderen Exemplar zu probieren.


    Leider liest man über die Klean Kanteen-Flaschen auch gemischte Reviews, was die Verarbeitung angeht. Scheint ein generelles "günstig made in China"-Problem zu sein.

    Feuerzeug geht auch wasserfest, und dafür muss es nix teures sein. ;)



    Einfach ein entsprechend präpariertes Mini-Bic (am besten auch noch die dämliche "Kindersicherung mit der Zange ziehen, die stört nämlich ziemlich, wenn man klamme Finger hat) in je eine Tasche wichtiger Ausrüstungsgegenstände (Rucksack, Jacke, Hose) und man hat schnell und einfach funktionierendes Feuer, wenn man es braucht. Das Tape lässt sich nach Benutzung natürlich nicht unbedingt wieder wasserdicht anbringen, aber besser einmal ein trockenes Feuerzeug als gar nicht.


    Spricht ja nichts dagegen, noch einen feuerstahl für den Spieltrieb mitzunehmen.

    Grund: das tut man nicht. Es bringt auch kaum etwas.
    Zudem kommt die Jägerschaft nur wieder in Verruf, nur weil da jemand zu bequem war.


    Vielleicht bin ich mit meiner Meinung allein. Dann bin ich eben eine Minderheit, die unter Hege und Pflege fälllt.

    Erst hast Du keine Ahnung, was der da tut und warum, und jetzt weisst Du, dass es 'kaum etwas bringt'? Lass doch den Jäger selbst entscheiden, was ihm jagdlich was bringt und was nicht. Klar ist das kein hübscher Anblick, wenn man sonst nur verpacktes Fleisch in der Kühltheke gewohnt ist. Mit toten Tieren andere Tiere anzulocken, die man erbeuten möchte, ist aber eine Sache, die es schon länger gibt als in Plastik verpackte Schnitzel. ;)


    Das ganze Forum hier ist übrigens voll von Sachen, die "man nicht tut". Muss man nur die Durchschnittsmeinung der Bevölkerung einholen, Messer oder gar Schusswaffen sind ganz pöse pfui, Tarnzeugs sowieso. Früher dachte ich immer, Toleranz wäre unter Leuten mit "Minderheiteninteressen" ausgeprägter als anderswo, aber da bin ich auch schon lange drüber weg.

    Es gibt schon einen Grund, warum Schwarzwild das Aas nicht noch serviert bekommen sollen ....
    Aber ja, vielleicht habe ich aus meinem Herzen in diesem Fall keine Mördergrube / kein Luderplatz gemacht.
    Dann zeig ihn nicht an, ein ..... Ist er aber dennoch.

    Dass man Abfälle vom Schwarzwild dem Schwarzwild nicht zugänglich machen sollte, hat seine Gründe (Seuchenhygiene). Da Rehe aber typischerweise nicht an Schweinepest erkranken, ist das von daher nicht so problematisch.


    Was bewegt dich eigentlich, den Verursacher mit irgendwelchen unausgesprochenen Schmähbegriffen zu bedenken? Ästhetische Gründe?